Meine Reisesucht

Meine Reisesucht macht mich glücklich

ICH LIEBE REISEN, ABER WARUM?

Die Symptome meiner Reisesucht: Mein erster Artikel ist ein sehr persönlicher Beitrag, der dir einen Eindruck davon vermittelt, warum ich so verrückt und süchtig nach Reisen bin. Es ist ein „Kennenlern-Post“, der meine Vorlieben widerspiegelt und dir zeigt, was dich im Reisemagazin erwarten wird.


Bevor ich dir allerdings die Symptome meiner Reisesucht verrate, muss ich mich kurz outen. Mein Leben wurde in der Vergangenheit keineswegs von Reisen dominiert, wie es heute der Fall ist. Ehrlich gesagt habe ich erst mit 23 Jahren das erste Mal ein Flugzeug betreten. Vorher war ich zwar regelmäßig mit meiner Familie oder Freunden im Urlaub, aber höchstens einmal im Jahr.

Außerdem waren die Reiseziele ganz andere als diejenigen, die ich heute bereise und die sich auf meiner schier endlos langen Bucket List befinden. Dazu gehörten z. B. die Nord- und Ostsee, Österreich sowie Spanien und nicht Argentinien, Kuba oder Vietnam.

Aber nun ist es Zeit, auszupacken und dir 5 gute Gründe zu nennen, warum ich meine Reisesucht nicht bekämpfen möchte. Vielleicht findest du dich ja darin wieder.

IN FREMDE KULTUREN EINTAUCHEN

Wassermann in Marokko
Wassermann in Marokko

Einer der Hauptgründe meiner Reisesucht ist das Eintauchen in andere Kulturen. Von antiken Tempeln und buddhistischen Statuen über die verschiedenen Religionen bis hin zu den länderspezifischen Sitten und Gebräuchen. Ich bin einfach für ALLES zu begeistern, was ein Land einzig- und andersartig macht.

Seltsamerweise fühle ich mich auch dann pudelwohl, wenn die Menschen um mich herum eine Sprache sprechen, die ich nicht einmal ansatzweise verstehe. Die ungewohnten Gerüche und Geräusche und vor allem die internationale Küche haben es mir angetan.

DEM ALLTAG ENTFLIEHEN

Grenzübergang zwischen Panama und Costa Rica
Grenzübergang zwischen Panama und Costa Rica

Auch wenn es zu Hause toll sein kann, fehlt mir häufig die Aktion und Spannung. Viel zu oft besteht der Tagesrhythmus aus Arbeiten und Schlafen, gespickt mit wenigen Stunden Freizeit, in denen neben Freunden und Hobbys auch Verpflichtungen anstehen.

Um den Alltag hinter sich zu lassen, eignet sich meiner Meinung nach nichts besser als das Reisen. Neue Eindrücke gewinnen, die Abenteuerlust stillen, sich fallen lassen und neue Energie tanken, stellen nur einige gute Gründe dar, die dafürsprechen.

Gleichwohl verdeutlichen mir besonders Reisen in ferne und nicht-westliche Industrieländer immer wieder, dass unsere heimische Lebensweise und der Luxus, den wir oftmals als alltäglich ansehen, nicht selbstverständlich sind. Nach einem Urlaub weiß ich das alles hier besser zu schätzen.

Leider stellt sich der Alltagstrott nach jeder Reise viel zu schnell wieder ein. Glücklicherweise hat man jede Menge Erinnerungen gesammelt, von denen man zehren kann, bis es wieder in die Ferne geht.

REISEBEKANNTSCHAFTEN MACHEN

Sikh-Hochzeit in Punjab, Indien
Sikh-Hochzeit in Punjab, Indien

In Deutschland können viele Freunde und Bekannte nicht verstehen, warum ich chronisches Fernweh habe und mich eher weniger für Hausbau und Familienplanung interessiere. Sesshaftigkeit ist bei mir derzeit noch in weiter Ferne.

Auf Reisen lernt man hingegen viele Gleichgesinnte kennen und tauscht sich über Erfahrungen und Erlebnisse aus. Man mag gar nicht glauben, wie viele Menschen man unterwegs kennenlernt, und aus einigen Bekanntschaften haben sich wirklich enge Freundschaften entwickelt.

FREIHEIT LEBEN

Sonnenuntergang auf Boracay, Philippinen
Sonnenuntergang auf Boracay, Philippinen

Besonders Individualreisen sind für mich der Inbegriff von purer Freiheit. Jeden Tag so planen, wie es einem gefällt. Bleibe ich dort oder geht es weiter? Diese Spontanität ist aufgrund von Verpflichtungen daheim nicht möglich. Daher genieße ich sie unterwegs umso mehr. Häufig erfahre ich auch Geheimtipps von Reisebekanntschaften. Dann kann ich flexibel entscheiden, ob ich meine Pläne dahingehend anpasse.

FOTOGRAFIE

Sightseeing in Sofia, Bulgarien
Sightseeing in Sofia, Bulgarien

Ich habe bis dato nicht das Equipment und Wissen eines Profifotografen, aber dennoch bereitet mir das Knipsen unheimlichen Spaß. Auf Reisen bin ich selten ohne meine Kamera zu sehen und es springen mir ständig interessante Motive vor die Linse: Landschaften, Menschen und Tiere, aber auch faszinierende Bauwerke bringen meine Speicherkarte regelmäßig zum Glühen.

Von Selfies bin ich kein großer Fan, aber vielleicht liegt das auch daran, dass sie bei mir irgendwie immer doof aussehen.


Nun, soviel von meiner Reisesucht. Bist du auch reisesüchtig und kriegst nicht genug vom Reisen? Ich freue mich auf deine Antwort!

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